Bis zum 20. Januar kann die Ausstellung "Unser liebes Geld - Vomrömischen Denar bis zum Euro" in der Volksbank-Filiale Rastatt, Kaiserstraße 74, während der Geschäftszeiten betrachtet werden. Rainer Wollenschneider und Karl-Josef Fritz vom Historischen Verein haben dazu wahre Highlights zu bieten. So finden sich seltene römische Münzen, badische Markstücke in Silber und Gold, aber auch ein Exkurs in die Inflationszeit.
Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf regionalen Aspekten. So findet sich Firmengeld der Rechenmaschinenfabrik Thales und Schuhfabrik Weil & Söhne aus der Rastatter Inflationszeit. Wer jetzt schon nicht mehr weiß, wie das Starterset oder DM-Münzen und Scheine aussahen, der bekommt optischen Nachhilfeunterricht. Der Knüller der Präsentation sind Münzen in Gold. Superstars dabei ein Dukat von 1714, ein weiterer Dukat von 1837 aus Rheingold und die ganze Revue von Euromünzen in Gold seit 2002. Unter den Kuriositäten ragt der Beleg für ein "Wertbeständiges Darlehn" vom 19. Oktober 1923 heraus. Damals hatte der Geschäftsmann in der Ludwigvorstadt, Hermann Bader, der Stadt einen Gutschein über 864 Millionen gegeben, den Bürgermeister August Renner unterschrieb. Text und Fotos: R.Wollenschneider